Medizinsches Hilfsprojekt in Tibet

Dönckie Emchis Anliegen, bedürftigen Menschen Tibets zu helfen und das traditionelle Wissen der Tibetischen Medizin zu sichern, waren Anlass für das Hilfsprojekt Yuthok-Spital. Sie kaufte zu diesem Zweck ein Grundstück mit einem ehemaligen Schulgebäude aus eigenen Mitteln. Das Grundstück liegt im Dorf Nyangdren, unweit des Klosters Sera.

Mit Freunden Tibets, die sich diesem Anliegen anschlossen, gründete sie 1999 in Winterthur, Schweiz, den Förderverein für das Yuthok-Spital. Seit Dezember 2007 besteht auch in Österreich ein Förderverein. 

Nach jahrelangem Engagement erhielt das Spital im Februar 2008 von der Gesundheitsbehörde in Lhasa die Betriebserlaubnis. Von Projektbeginn an wurden vor Ort Konsultationen durchgeführt, was in kleinem Umfang und ohne Betriebsberechtigung gestattet war. Die Ärzte gingen wann immer möglich auf das Land, um die Bevölkerung dort zu erreichen und zu behandeln. Durch Mund-zu-Mund-Propaganda versammelten sich auch in Nomadengebieten Leute, um sich behandeln zu lassen. Andere betreute Orte sind ein Nonnenkloster oder eine weiter entfernte Einsiedelei.

Herstellung tibetischer Medizin

Medikamente sind für grosse Teile der Bevölkerung unerschwinglich. Sie sind teuer im Ankauf, da tibetische Medika­mente heute nicht nur in Tibet, sondern weit über die Grenzen hinaus gehandelt werden. Deshalb ist es das Ziel, diese selber herzustellen. 

Was ist noch zu tun?

  • Die Produktionsräume für Medikamente sollen ganz ausgebaut werden. Die Pläne dafür sind von einem Archi­tekten bereits erstellt und übersetzt worden.
  • Mittel- und längerfristig soll die Medikamentenproduktion ein Standbein für die Autonomie des Projektes werden.
  • Ausbau der restlichen Räume für den stationären Betrieb.
  • Produktion von Räucherstäbchen. 
  • Als Fernziel ist die Autonomie und Selbstfinanzierung des Projektes vor­gesehen.

Um all diese Ziele zu erreichen, ist der Verein auf finanzielle Unterstützung angewiesen. Diese Unterstützung kann in Form von Spenden (zum Beispiel auch in beschei­denen Beiträgen in Form eines Dau­erauftrags, was unser Jahresbudget leichter einschätzen lässt). Sponsoring, Mitgliedschaft im Verein, Benefizveran­staltungen und vielem mehr erfolgen.